Skulpturen-Achse Hoch Elten - Kleve e.V.
 
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Aktuelle Tätigkeit

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Das STEIN TOR

Der Stuhl der Fürstäbtissinnen

Die Laser-Strahl-Skulptur

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Aktuelle Tätigkeit der Gesellschaft

Die Idee von Christoph Wilmsen-Wiegmann, den Landschaftsraum zwischen der romanischen Kirche St. Vitus in Hoch Elten und dem Kupfernen Knopf in Kleve skulptural zu besetzten, hat er schon 1989 in ersten Skizzen visionär zu Papier gebracht. Sie sind ein Geschenk für die Menschen im Kulturraum des Niederrheins. Der Betrachter steht im Mittelpunkt neuer Kraftfelder, erlebt neue Raum- und Blickbeziehungen.

Nach der Übergabe der Skulpturen STEIN TOR und STEINTHRON auf der Hochmoräne des  Eltener Berges, sind nun eine Künstlerin und zwei Künstler eingeladen, in naher Zukunft drei bildhauerische Arbeiten in der Ebene der Niederrheinaue zu errichten. Diese drei Skulpturen aus Stahl und Stein - zwei Arbeiten linksrheinisch und ein Werk rechtsrheinisch  - werden zeitgleich, wie eine Perlenschnur und den Rheinstrom übergreifend werden, errichtet. Der Achsenstrahl wird somit für alle sichtbar und erlebbar.

 

Nachfolgend stellen wir Ihnen die drei Künstler und ihre Werke vor

 

Dini Thomsen

EIN HAUS FÜR MENSCHEN UND TIERE
Über die Sehnsucht beschützt zu sein
Stahl, Höhe 320 und 370 cm

Meine Arbeit beschäftigt sich mit Lebewesen in ihrem Urbedürfnis nach Geborgenheit. Die archaische Grundform des erhöhten  Hauses, steht dabei für das Überleben  in der  Gemeinschaft , um allen Angriffen zu widerstehen. Dini Thomsen


Skulpturenort 2
Unterhalb von Hoch Elten - auf den ehemaligen Weiden der Fürstäbtissinnen

 

Felix Droese

KREUZZEICHEN UND WEGEKREUZ
FRAUBILLENKREUZ
Granit, Höhe 350 cm

Das Fraubillenkreuz ist ein Menhir, der zu einem Kreuz umgearbeitet wurde. Er steht an einem Wegrand auf dem Ferschweiler Plateau in der Eifel, zwischen Ferschweiler, Schankweiler, Nusbaum-Rohrbach und Bollendorf. Die Herkunft des Namens lässt zwei Deutungen zu. Es könnte sich um eine Ableitung aus „Unserer lieben Frau Bild-Kreuz“ handeln. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der Name aus der Bezeichnung Sybille entstanden ist, der für weissagende Frauen verwendet wurde. Für die letzte Möglichkeit spricht, dass der Menhir 1617 als „Sybillen Creutz“ erwähnt wird.

Nach der Überlieferung hat der im Eifeler Raum verehrte Missionar Willibrord (658 - 739), den etwa 5000 Jahre alten Menhir eigenhändig in Kreuzform umgemeißelt. Er hat nicht nur die Eifel christianisiert, sondern als Bischof von Utrecht seinen Wirkungsgrad bis in den Niederrhein ausgedehnt. Im Kreis Kleve sind die Kirchen von Rindern, Kellen, und Hassum, sowie in Wesel der Willibrordi Dom und in Emmerich das Willibrord Krankenhaus und das Willibrord Gymnasium nach ihm benannt.

Felix Droese bezieht sich in seinem abstrakten Entwurf auf diesen Menhir aus der Eifel. Mit der Skulptur Wegekreuz aus Stahl, als kraftvolles Zeichen am linken Rheinufer errichtet, erinnert er zugleich an die Besiedlung der Niederrheinlande und schlägt einen Bogen über den Strom hinaus bis nach Hoch Elten – zu den klugen - „weissagenden“ Frauen vom Damenstift auf dem Berg.


Skulpturenort 7
am linken Rheinufer in Salmorth  -  in der Wegegabelung am Parkplatz  - 

 

ANNA UND WOLFGANG KUBACH WILMSEN

STEINAMPHORE
Granit, Höhe 270 cm

Stein – Gefäß – Amphore – Karyatide – Säule. Amphoren, dienten seit der Antike als Vorratsbehälter für die Früchte der Erde. Hier beeinhalten sie weder Wein noch Asche, sondern sind von sich selbst erfüllt.

Ihre Formgebung erweckt ambivalente Assoziationen - die taillierten Rundungen, erinnern an stilisierte Weiblichkeit – schlanke Muttergöttinen – wiederum auf die Verbindung von Frau und Fruchtbarkeit hinweisend.


Skulpturenort 9
östlich der Schleuse in Brienen - Straße Am Alten Rhein  - 

 


 

Von jedem Künstler wird es ein Auflagenobjekt (max. 25 Stück) im Original geben. Der Erlös fließt 1 : 1 in das Gesamtprojekt. Eine wunderbare Möglichkeit eine Sammlung zu ergänzen. Weitere Spenden sind immer willkommen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und unterstützen Sie das „Gesamtkunstwerk“ durch Ihre Mitgliedschaft und Ihre Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement. Unter „Kontaktdaten“ finden Sie entsprechende Hinweise und Anschriften.

 

 

NR Skulpturen-Achse - Marienbaumerstraße 118 - 47546 Kalkar - Fon 0160 16 777 99 - info@wilmsen-wiegmann.de